6. Klassentreffen 2014

Ein tolles Erlebnis im Zürcher Weinland.


Samstag, 6. September 2014 in Andelfingen

Anni Schelker-Sutter organisierte das diesjährige Klassentreffen in ihrer Wohnregion, in Andelfingen.


Um 11 Uhr trafen wir uns am Bahnhof. Nach einer kurzen Ortsbesichtigung, unter ortskundiger Führung von Anni, fuhren wir mit unseren PWs zum nahegelegenen Schiterberg.
Bei herrlichem Wetter und toller Aussicht über Andelfingen genossen wir den Apéro bzw. eine willkommene Mittagsverpflegung mitten im Weinberg.


Gesättigt und bestens verpflegt fuhren wir danach nach Rheinau. Auch wenn einige den Umweg nach Jestetten DE machten, fanden letztlich doch alle den Parkplatz beim Restaurant Buck.


Den kleiner Spaziergang zur Schiffsanlegestelle genossen wir, denn er führte mitten durchs schöne Städtchen.

Das Schiffmändli-Boot wartete bereits auf uns und los gings nach Neuhausen an den Rheinfall. Der tosende Rheinfall und der erfrischende Apéro sorgten sogleich für Stimmung.


Wieder zurück in Rheinau führte uns der Weg zum Klosterplatz, wo wir von der Sakristanin, Frau von Känel, herzlich empfangen und durchs Kloster geführt wurden. Von der Sakristei bis zu oberst auf den Turm erfuhren wir viel Wissenswertes über früher und heute. Auch für Nicht-Kirchgänger wurde diese Führung zu einem interessanten Erlebnis.

Ein tolles Nachtessen mit gemütlichem Beisammensein erwartete uns danach im Restaurant Buck. Sogar für Unterhaltungsmusik hatte Anni gesorgt und Fank, ihren ehemaligen Musiklehrer, engagiert.

Wir danken ihr alle recht herzlich für die Super-Organisation und den unvergesslichen Tag, den wir mit ihr im Zürcher Weinland verbringen durften.


Fotos von Rolf (hier klicken)

Fotos von August (hier klicken)


Hinweis:
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Hier eine Zusammenfassung des Geschehens vom Tage von Anni Schelker-Sutter

Als ich am Morgen des 6. September aus dem Fenster schaute, war nur Nebel zu sehen, alles grau in grau. Das fängt ja gut an; dachte ich. Wie soll ich nun den angereisten Gästen bei diesem Wetter die Aussicht von Andelfingen nach Kleinandelfingen und umgekehrt zeigen können? Nun immerhin, es regnete zumindest nicht und das ist für diesen Sommer schon sehr ungewöhnlich.

Nachdem ich Ruedi Kellenberger beim Zeltplatz abgeholt habe - er war mit dem Camper angereist - fuhren wir gemeinsam nach Andelfingen. Dort erwartete uns bereits eine muntere Schar.

Wir begrüssten uns, und ich entschuldigte Irene Fraefel, da sie  leider kurzfristig absagen musste. Während dem kurzen Spaziergang zum Schloss Andelfingen war das Wetter schon etwas freundlicher, und auf der Terrasse des Schlosses zeigte sich bald die Sonne. Von dort aus geniesst man einen schönen Blick auf die Gemeinde Kleinandelfingen und den Rebberg Schiterberg. Ich erzählte kurz etwas über die beiden Dörfer und das Zürcher Weinland. Danach spazierten wir zurück zum Bahnhof und verteilten uns auf die diversen Autos. Beim Schiterberg angekommen erwarteten uns bereits meine Nachbarn und Weinbauer Gabi und Karl Sigg mit einem feinen Apéro und verschiedenen Sandwiches. Wir genossen wiederum eine schöne  Aussicht - diesmal in Richtung Andelfingen. Nach ca. 1 1/2 Stunden gemütlichem Beisammensein mit diversen "weisch no's" verteilten wir uns wieder in die Autos - Gabi und Karl lotsten uns  auf die Strasse, was keineswegs einfach war.

Wir fuhren Richtung Rheinau. Auch in unserer Klasse gab es Schüler welche Mathematik der Geographie vorgezogen haben, jedenfalls fuhren einige bis nach Jestetten (Deutschland), - immerhin - dort merkten sie, dass sie sich auf der falschen Seite des Rheins befanden und fuhren wieder zurück nach Rheinau..

Die Autos wurden beim Restaurant Buck parkiert und wir spazierten gemeinsam zur Klosterinsel. Dort wartete schon das Boot der Firma Mändli auf uns. Mit Herrn Schmid, dem Bootsführer, besprach ich kurz den Ablauf und war nicht schlecht erstaunt als er sagte, dass er uns ja am Rheinfall ausladen werde. Ja, sagte ich, aber dann fahren wir  wieder mit ihnen zurück nach Rheinau. Gemäss Vertrag war nur eine Fahrtstrecke vorgesehen. „Anscheinend ein Missverständnis“, sagte er, aber keine Angst, wir finden eine Lösung, ohne dabei seine Freundlichkeit und gute Laune zu verlieren. Mit Freunden habe er am Rheinfall abgemacht und sie eingeladen, dass sie mit dem Schiff fahren dürften. Nun für uns war das kein Problem, Platz war genug vorhanden, also konnten sie doch mit uns gemeinsam wieder zurück fahren. Herr Schmid versuchte immer wieder seine Freunde telefonisch zu erreichen, was ihm aber leider nicht gelang.

Beim Wehr mussten alle aussteigen und einige Schritte laufen, während unser Boot rauf gezogen wurde. Wir genossen eine wunderschöne Fahrt auf dem Rhein Richtung Rheinfall. Der Wasserstand im Rheinfallbecken war sehr hoch und der Fall präsentierte sich gewaltig mit der grossen Wassermenge. Einige vorwitzige Fotografen bekamen unfreiwillig auch etwas Wasser ab.

Da wir am Rheinfall einige Zeit auf die Freunde des Bootführers warteten, kamen wir in den Genuss dreimal an den Felsen fahren zu können, ein einmaliges Erlebnis! Etwa fünf Minuten vor der Abfahrt kamen seine Freunde - seine Frau hatten wir schon vorher auf der Zürcherseite an Bord genommen - und so konnte es wieder losgehen. Bei einem  Apéro genossen wir die Rückfahrt nach Rheinau und es gab wie immer zu erzählen und zu lachen.

In Rheinau angekommen verabschiedeten wir uns von dem super Bootsführer und seinen Freunden und spazierten zum Kloster. Dort erwartete uns bereits die Sakristanin, Frau von Känel.  Sie begrüsste alle und erklärte, was sie uns über das Kloster alles erzählen und zeigen wolle. Als erstes bestiegen wir den Turm. Es galt recht viele Stufen zu erklimmen (einige haben sie sogar gezählt). Doch letztlich erreichten wir die Turmterrasse und wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Nachdem uns Frau von Känel viel Interessantes über die Entstehung und die Bedeutung des Klosters Rheinau erzählt hatte, stiegen wir wieder hinunter, um dann das Innere der Kirche zu bestaunen. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Klosterkirche. Anschliessend durften wir die Sakristei betreten und dort ein kleines Museum besichtigen. Nach ca. 1 1/2 Stunden bedankten wir uns für die kompetente Führung und verabschiedeten uns. Gemeinsam gingen wir zum Restaurant Buck .

Thais und Susi verabschiedeten sich von uns, da sie am Nachtessen nicht teilnehmen konnten. Wir genossen das feine Nachtessen, umrahmt von der Musik von Franz (meinem ehemaligen Musiklehrer). Nach der Hauptmahlzeit präsentierte Rolf Gähwiler eine Zusammenfassung über unsere Klasse und den diversen Klassentreffen. Herzlichen Dank an Rolf für die schöne Präsentation und die grosse Arbeit mit der Vorbereitung!!

Beim gemütlichen Beisammensein erinnerten wir uns wieder an viel Schönes (aber auch weniger Schönes) und mehrmals hörte ich : " weisch no..." Gegen elf Uhr verabschiedeten sich die ersten ehemaligen Mitschüler und Mitschülerinnen und langsam löste sich auch der Rest der Gruppe auf. Es war ein schönes Treffen und das Wetter hat - zum Glück - auch voll mitgespielt.

Wir hoffen, es wird allen in schöner Erinnerung bleiben und freuen uns schon auf die nächste Zusammenkunft in der Umgebung von Bischofszell.

Irene und Anni